THEA­TER­ACKER – Stra­ßen­thea­ter im Kastaniengarten

Mitt­woch | 1.7.2026 | 19 Uhr | Ein­lass ab 18 Uhr
Ein­tritt frei – Aus­tritt mit Hut

In lau­schi­ger Bier­gar­ten­at­mo­sphä­re prä­sen­tie­ren groß­ar­ti­ge Straßentheaterkünstler*innen ihre brand­neu­en Pro­gram­me – noch vor der eigent­li­chen Pre­mie­re.
Eine Stra­ßen­thea­ter-Werk­statt­büh­ne unter frei­em Himmel!

Tine The­vis­sen: „Gina – Jetzt geht’s rund!“ 

Gina hat als Prak­ti­kan­tin gefühlt sämt­li­che Jobs die­ser Welt aus­pro­biert. Doch damit ist jetzt Schluss! Sie will end­lich etwas Rich­ti­ges machen und wagt den Sprung in die Selbst­stän­dig­keit als pro­fes­sio­nel­le Hula-Hoop-Artis­tin. 
Hoch moti­viert, herr­lich naiv und ziem­lich auf­ge­regt zeigt sie eine Per­for­mance, die von spon­ta­ner Inter­ak­ti­on lebt. Eine char­man­te Rei­se zwi­schen ambi­tio­nier­ter Artis­tik und Slap­stick-Ein­la­gen – mal stol­pert Gina über Anek­do­ten aus ihrem frü­he­ren Leben, mal ver­zau­bert sie mit wir­beln­der Ener­gie. Schließ­lich steu­ert sie in ein tur­bu­len­tes Fina­le, bei dem end­lich alle Rei­fen – und sie selbst – über sich hinauswachsen.

Han­s­chitz & Beie­rer: „still interwoven“

Drei Per­for­me­rin­nen und ein Cyr Wheel bege­ben sich auf die Rei­se: weg von ver­meint­li­cher Unab­hän­gig­keit und Kon­trol­le, hin zu Ver­trau­en und Ver­bin­dung im Mit­ein­an­der. Artis­tik und Tanz ent­fal­ten sich im Dia­log der drei Kör­per mit dem Cyr Wheel: mini­ma­lis­ti­sche Cho­reo­gra­fie trifft auf ener­ge­ti­sche Akro­ba­tik und ein fei­nes Zusam­men­spiel von Kör­pern und Objekt.
Beglei­tet von elek­tro­ni­scher Live-Musik ent­steht ein Netz unent­wirr­ba­rer Ver­bin­dun­gen – jede Bewe­gung wan­dert wei­ter, löst etwas aus, kop­pelt zurück. 

Die­ser THEA­TER­ACKER ist Teil der Stra­ßen­thea­ter-Tour “Von Nord nach West”

Von Nord nach West” ist eine Werk­statt­büh­ne unter frei­em Him­mel. Sie rich­tet sich an Pro­fis aus dem Bereich Stra­ßen­thea­ter, die neue Pro­duk­tio­nen vor Publi­kum aus­pro­bie­ren wol­len, als Test im lau­fen­den Pro­ben- und Ent­wick­lungs­pro­zess, bevor die Pro­gram­me auf den “regu­lä­ren” Fes­ti­val-Markt gehen. Ein idea­ler Ort für Expe­ri­men­te und Neu­es oder für ers­te Kon­tak­te inter­na­tio­na­ler Künstler*innen in Deutschland.

Das erfolg­rei­che Kon­zept die­ser Werk­statt­büh­ne für Straßentheatermacher*innen aus Deutsch­land und dem euro­päi­schen Aus­land begann zunächst in Mül­heim an der Ruhr, wur­de 2012 erst auf Bre­men und Osna­brück und 2013 auf Löh­ne aus­ge­wei­tet. Kron­berg im Tau­nus und Trois­dorf kamen 2019 dazu und 2021 Arns­berg, Wup­per­tal und Dinslaken.