Zar­te Ban­de: “Zurück nach Uskow” – Pre­mie­re

Ein Schau­spiel­so­lo von Janosch

Frei­tag | 11.9. | 20 Uhr | Ein­lass ab 19 Uhr
Ein­tritt: VVK 16 € / AK 19 € / mit KUKUK 1 €

 

Der alte Stei­ner ist mit dem Tod ver­ab­re­det. Es war ver­ein­bart, dass er die­sem zur letz­ten Begeg­nung lachend und ohne Fias­ko ent­ge­gen­kommt. Nun ist es soweit – nur kann er nicht lachen.

… und ich sage es mal so dahin: Wenn du am Ende nicht lachen kannst, ist dir das Leben nicht geglückt!“

Um her­aus zu fin­den, was ihm am Ende das Lachen im Hals erstickt, geht Stei­ner in sei­ner Erin­ne­rung zurück, bis in den Ort sei­ner Geburt. In „Zurück nach Uskow“ geht es Janosch mal wie­der um die zen­tra­le Fra­ge nach der (Un-)Möglichkeit eines erfüll­ten, glück­li­chen Lebens.

Der Schau­spie­ler Rai­ner Gal­ke geht leich­ten Schrit­tes mit ihm, denn vie­les auf dem Weg kommt ihm doch sehr bekannt vor. Auch sei­ne Fami­lie stammt aus Ober­schle­si­en und die­se präg­te sei­ne Welt­sicht eben­so stark durch einen dunk­len Katho­li­zis­mus.

Um mit auf­er­leg­ten Wider­sprü­chen zurecht zu kom­men, dar­aus eine trag­fä­hi­ge Grund­la­ge für ein gutes Leben zu kon­stru­ie­ren und sich even­tu­ell durch eige­ne Ein­sich­ten zu befrei­en – dazu bedarf es eines fan­ta­sie­vol­len Men­schen, eines wachen Quer­den­kers und eines begeis­ter­ten Hür­den­läu­fers.

Janosch wur­de 1931 im ober­schle­si­schen Zabor­ze gebo­ren und die Beschrei­bung der spe­zi­ell ober­schle­si­schen, katho­li­schen Erzie­hung lässt auto­bio­gra­fi­sche Züge ver­mu­ten.

Stei­ner: Rai­ner Gal­ke

Regie: Karin Hop­mann