Kaf­fee­kränz­chen im Kas­ta­ni­en­gar­ten – anläss­lich des 300. Geburts­tags von Jus­tus Möser

​Sonn­tag | 16.8. | 15 Uhr | Ein­tritt frei

Der Kaf­fee ist gut, das muss man ihm las­sen, 15 Boh­nen gibt 16 Tas­sen.“ (Geflü­gel­tes Wort im 18. Jh.)

In ver­mö­gen­de­ren bür­ger­li­chen Krei­sen waren schon im ers­ten Drit­tel des 18. Jh. „Kaf­fee­kränz­chen“ üblich, bei denen „guter Kaf­fee“ gereicht wur­de. Auch wohl­ha­ben­de Bau­ern Nord­deutsch­lands konn­ten ihren Gäs­ten einen sol­chen vor­set­zen. In den ärme­ren Schich­ten gehört das Kaf­fee­trin­ken zwar eben­so all­mäh­lich zum All­tag, aber der Kaf­fee war sehr schwach oder bestand aus­schließ­lich aus Ersatz­stof­fen.

Wie könn­te ein Kaf­fee­kränz­chen am Pies­berg aus­ge­se­hen haben?
Kaffeegenießer*innen sind herz­lich zum Kaf­fee­kränz­chen im Kas­ta­ni­en­gar­ten des Pies­ber­ger Gesell­schafts­hau­ses ein­ge­la­den.

Ich habe in mei­ner Nach­bar­schaft ein leben­di­ges Bei­spiel, daß es gar ohn­mög­lich sei, einer Frau das Kaf­fee­trin­ken abzu­ge­weh­nen, es wäre dann, daß man sie auf Zeit Lebens ins Zucht­haus set­zen lie­ße“. (Jus­tus Möser)