1. Start­sei­te
  2. Aktu­el­les
  3. Die Zeit vergessen”

Die Zeit vergessen”

ent­schleu­nig­te Kul­tur­mo­men­te am Wegesrand

Heu­te fin­den zwei Kul­tur­spa­zier­gän­ge statt:
Sonn­tag | 17.7.2022 | 1. Spa­zier­gang: 14 Uhr
Sonn­tag | 17.7.2022 | 2. Spa­zier­gang: 17 Uhr

Die Spa­zier­gän­ge dau­ern ca. zwei Stun­den.
Gestar­tet wird vor dem Gesell­schafts­haus.
Ein­tritt jeweils: VVK 16 € / AK 19 € / mit KUKUK 1 €

Anja Ges­sen­hardt: “frau kanu­sch­ke. war­ten auf tru­de“
Die 80-jäh­ri­ge Ilse Kanu­sch­ke hät­te ein­deu­tig einen ruhi­ge­ren Nach­mit­tag, wenn ihre Freun­din Tru­de nicht oben im 4. Stock woh­nen wür­de oder es wenigs­tens einen Fahr­stuhl dort­hin gäbe…
Das Stück han­delt von den Hür­den des All­tags im Leben alter Men­schen und erzählt tra­gi­ko­misch von Ein­sam­keit und Hoff­nung.
Die Ver­ti­kal­stan­ge steht für die Hin­der­nis­se und Beschwer­lich­kei­ten, die mit zuneh­men­dem Alter in einer auf Jugend aus­ge­rich­te­ten Gesell­schaft immer grö­ßer wer­den.
Musi­ka­lisch beglei­tet wird “frau kanu­sch­ke” von Isa­bel Jan­ke, die die Musik eigens für die­ses Stück kom­po­niert und arran­giert hat.

Clau­dia Schnü­rer: “das Vor­le­se­zim­mer”
ist ein klei­ner poe­ti­scher Raum, der ein­lädt zu einer Begeg­nung mit und durch die Lyrik.
Zwei Stüh­le, ein Tisch, eini­ge Bän­ke, ein Sta­pel Bücher – und die Vor­le­se­rin.
Sie sind ein­ge­la­den Platz zu neh­men und sich vor­le­sen zu las­sen. Geben Sie ein Stich­wort und ein Gedicht wird für Sie per­sön­lich aus­ge­wählt.
Es geht um die gro­ßen Fra­gen: Lie­be von Lust bis Verlust,und das ewi­ge Wer­den und Ver­ge­hen – im All­ge­mei­nen und Beson­de­ren.
Die Vor­le­se­rin liest Gedich­te von bekann­ten und unbe­kann­ten Lyri­kern; eine sub­jek­ti­ve Aus­wahl von allem, was berüh­ren und beflü­geln kann.
Gedicht.
Geh-dicht !

Erle­ben Sie groß­ar­ti­ge inter­na­tio­nal erfolg­rei­che Artist*innen und genie­ßen Sie gleich­zei­tig die viel­fäl­ti­ge Land­schaft am Fuße des Pies­ber­ges – in einem Bereich, der nor­ma­ler­wei­se nicht zugäng­lich ist.
In einer Mix­tur aus Natur­er­leb­nis, Live-Musik, Per­for­mance, Tanz- und Stra­ßen­thea­ter spa­zie­ren wir in einer klei­nen Grup­pe von einem Kul­tur­ort zum nächs­ten. An jedem Ort wer­den uns Artist*innen mit ihren ganz unter­schied­li­chen Küns­ten begeis­tern – eben die Zeit ver­ges­sen lassen.

Sing­Wil­son: “why not may­be perhaps“
Why not may­be perhaps ist das neue Stück der bei­den Ausnahmejongleure.Sie reagie­ren auf jeden Impuls ihres Part­ners in super­kur­zer Zeit. Ihre Geschich­te hat (schein­bar) kei­ne Logik. Jeder Moment hat sei­ne Berech­ti­gung von der Gemein­heit zur Zärt­lich­keit, zur Melan­cho­lie, zur Super­no­va.
Jon­glie­ren ist, wie James Joy­ce schreibt.
Jon­glie­ren ist, wie Lige­ti kom­po­niert.
Jon­glie­ren ist, wie Kan­din­sky malt.

Ste­fan Sing (Jon­gleur seit 1985, seit 2000 Dozent in zahl­rei­chen euro­päi­schen Artis­ten­schu­len)
ist einer der inno­va­tivs­ten zeit­ge­nös­si­schen Jon­gleu­re. Ange­sta­chelt von den unend­li­chen Mög­lich­kei­ten Objek­te zu mani­pu­lie­ren erforscht er die­ses Uni­ver­sum seit über 30 Jah­ren. Sein ein­zig­ar­ti­ger Stil mit den Objek­ten zu tan­zen beein­flusst Jongleur*innen welt­weit.
Nun hat er sich mit Liam Wil­son zusammengetan.

Liam Wil­son (Jon­gleur und Exper­te für Künst­li­che Intel­li­genz)
ver­ließ sei­ne Hei­mat  Schott­land, um die euro­päi­sche Zir­kus­welt zu erkun­den. In sei­nen Arbei­ten ver­schiebt er die Gren­zen zwi­schen Tanz, Pan­to­mi­me, Magie und Objektmanipulation.

Nico­le Mül­ler (Har­fe­nis­tin)
Die Har­fe ist auch ein aus­ge­zeich­ne­tes, viel­sei­ti­ges Solo­in­stru­ment, das eben­so in einer kur­zen Ein­la­ge wie auch in einem abend­fül­len­den Kon­zert unter­hal­ten und begeis­tern kann. Nico­le Mül­ler ist eine lei­den­schaft­li­che Har­fen-Vir­tuo­sin mit einem enor­men Gespür für feins­te Farb­nu­an­cen, packen­de Rhyth­men und musi­ka­li­schen Aus­druck.
Ihr Ziel ist es, ihre Lie­be für ihr Instru­ment zu tei­len und der Har­fe immer wie­der neue Klän­ge zu entlocken.

mit freund­li­cher Unter­stüt­zung durch das Minis­te­ri­um für Wis­sen­schaft und Kul­tur  Nie­der­sach­sen, den Lan­des­ver­band Sozio­kul­tur Nie­der­sach­sen und den Land­schafts­ver­band Osna­brü­cker Land e.V.